Die Independent Scout Association (ISA) entstand 1989 auf Wunsch einiger Eltern die durch ihre schlechten Erfahrungen in den verschiedensten Pfadfinderbünden nach der Möglichkeit einer ursprünglichen und ehrlichen Pfadfinderarbeit nach Baden Powell suchten. Zuerst wurde nach einem Bund gesucht der ihren Vorstellungen am besten entsprach. Trotz vieler Gespräche und Besuche wurden sie nicht fündig. Anfang 1989 wurde eine Gründungsinitiative ins Leben gerufen. Es wurden Bücher gewälzt, Vorträge über moderne Abenteuerpädagogik besucht und Fachleute befragt. Erstaunlicher weise zeigte es sich dass Baden Powells Methoden von allen Befragten als zukunftsweisend und modern eingestuft wurde.
Nun wurden alle Informationen über BIPI, seine Ideen und Methoden gesammelt. Daraus wurde dann ein zeitgemäßer Bund geformt. Die ISA ist politisch und konfessionell neutral und übt kein wie auch immer geartetes derartiges Mandat eines, mehrerer oder aller seiner Mitglieder aus. Sie versagt sich jeglicher Stellungnahme auf konfessionellem oder politischem Gebiet in der Öffentlichkeit. Die Methoden, Formen und Arbeitsweisen wurden nochmals von Professoren und Doktoren der Pädagogik überprüft und als fortschrittlich gewürdigt. Bei der Namensfindung wurde ein englischer Namen als Symbol unserer kulturellen Offenheit gewählt. Zudem symbolisiert der Begriff „Scout" die ursprüngliche Arbeit nach Baden Powell, dem Gründer der Pfadfinderbewegung (1907).
Im Herbst 1989
entstand die erste Patrouille der ISA mit 6 Mitgliedern als Experiment einer
traditionellen Scoutarbeit. Aus diesen ersten 6 Mitgliedern ist nun ein Bund mit
über 100 Mitgliedern geworden. Wir sind der Meinung das gute Scoutarbeit nur im
kleinen übersichtlichen Gruppen stattfinden kann. Führungspersonal wird
grundsätzlich nur aus den erwachsene Mitgliedern des eigenen Bundes rekrutiert.

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